Libido steigern – mit Gas und Bremse zu mehr Lust

Entdecke die Wissenschaft hinter deiner Lust – und wie du sie gezielt ankurbelst
Wusstest du, dass es für deine Lust einen wissenschaftlichen Schaltplan gibt? Das sogenannte Duale Kontrollmodell kommt ursprünglich aus der Sexualforschung von John Bancroft und Erick Janssen und zeigt, wie unser Gehirn sexuelle Erregung steuert und unsere Libido steigern kann– nämlich über zwei Systeme: eines gibt Gas, das andere tritt auf die Bremse.
Kennst du das? An manchen Tagen hast du mega Lust – und an anderen denkst du dir nur: Och nö, bitte nicht jetzt. Das ist völlig normal und heißt nicht, dass mit dir etwas nicht stimmt.
Die Lösung? Ein cleveres Modell, das erklärt, warum du manchmal Vollgas gibst und manchmal komplett auf die Bremse steigst. Und das Beste: Wenn du’s einmal verstanden hast, kannst du gezielt ansetzen, um deine Libido zu steigern – egal ob alleine oder mit deinem Partner.
Gas geben und bremsen
Stell dir dein Gehirn wie ein Auto vor. Dein sexuelles Verlangen ist die Fahrt. Und wie im echten Leben hast du zwei Pedale:
- Das Gaspedal (SES – Sexual Excitation System): Hier geht’s los! Es reagiert auf alles, was dich anmacht.
- Die Bremse (SIS – Sexual Inhibition System): Sie checkt ständig, ob irgendwas dagegen spricht – und tritt im Zweifel drauf.
Beispiele fürs Gaspedal oder sexuelle Erregung
Dein Gaspedal springt an, wenn du dich sexy, sicher und verbunden fühlst. Zum Beispiel:
- Dein Partner schreibt dir eine ziemlich heiße Nachricht während der Arbeit – plötzlich geht bei dir das Kopfkino an und du fühlst ein warmes Kribbeln durch deinen Körper schießen.
- Date Night: Kerzen, Wein, dein Lieblingsessen und dann dieser Blick, der unter die Haut geht.
- Oder einfach: ein Kuss, der ein kleines bisschen zu lange dauert.
Alles, was dich emotional oder körperlich kickt, hilft dir, deine Libido zu steigern.
Beispiele für die Bremse oder sexuelle Hemmungen
Und dann gibt’s noch die andere Seite: die Momente, wo dein Körper sagt: „Sorry, heute nicht.“
- Stress pur: Du liegst im Bett und denkst nur an deine To-do-Liste oder an deinen Chef, der mal wieder was zu meckern hatte. Zack – Bremse.
- Kopfkarussell über deinen Körper: Statt dich fallen zu lassen, fragst du dich, ob du am Bauch zugenommen hast oder ob dein Hintern in der Position nicht zu breit aussieht.
- Ablenkung deluxe: Kinder im Nebenzimmer, Handy bimmelt, Chaos im Schlafzimmer – Libido ade.
Die Bremse ist an sich nichts schlimmes, sie schützt dich. Aber manchmal ist sie überempfindlich und killt Lust, wo eigentlich Raum für Spaß wäre.

Kontext ist alles, wenn du deine Libido steigern möchtest
Gas und Bremse reagieren stark auf den Kontext:
- Gas-freundlich: Urlaub, keine Verpflichtungen, Sonne, Cocktails, Zeit füreinander – deine Libido tanzt Samba.
- Bremse-lastig: Alltag zu Hause, Wäscheberge, Müdigkeit, Handy-Ping nonstop – Libido versteckt sich.
Wenn du also rausfinden willst, wie du deine Libido steigern kannst, check zuerst mal den Kontext, in dem du gerade bist.
„Libido Tuning“ – 4 Schritte, wie du deine Libido steigern kannst
Pro Tipp: Geplante Sexy-Time ist nicht unromantisch, sondern mega clever. Dein Kopf weiß: „Alles safe, keine Störung.“
- Check deine Trigger:
Was macht dich heiß? Was killt sofort die Lust? Gas: Ein zärtlicher Blick oder eine kleine Berührung. Bremse: Ein ungemachtes Bett oder stressige Gedanken. - Bremse zähmen: Stress ist Libido-Killer Nr. 1. Also gönn dir Entspannung! Tipp: Mach dein Schlafzimmer zur Wohlfühl-Oase – kein Chaos, kein Laptop, kein Insta-Scrollen vorm Schlafen.
- Reden, reden, reden:
Sag deinem Partner, was dich anmacht und was dich runterzieht. Beispiel: „Wenn du mir tagsüber kleine Küsse klaust, find ich das mega. Aber nach Streit vorm Schlafengehen? No chance.“ - Spiel mit dem Kontext:
Manchmal reicht schon ein Tapetenwechsel. Kurztrip, ein neues Ritual oder einfach die Tür abschließen – Hauptsache, ihr schafft euch Raum.
Warum sich der Aufwand lohnt
Libido steigern bedeutet nicht nur besseren Sex. Es bedeutet auch: mehr Verbindung, mehr Leichtigkeit, mehr Freude mit dir selbst und deinem Partner.
Wenn du deine „Gas-und-Bremse-Mechanik“ verstanden hast, hörst du auf, dich selbst oder deinen Partner für fehlende Lust verantwortlich zu machen. Stattdessen nimmst du das Steuer selbst in die Hand – und das macht Lust, nicht Druck.
Fazit
Dein sexuelles Verlangen ist kein Zufall. Es ist ein Zusammenspiel von Gas und Bremse – und die kannst du verstehen, beeinflussen und zu deinem Vorteil nutzen.
Also: Fang klein an. Erkenne einen Trigger, der dein Gas aktiviert, und einen, der deine Bremse drückt. Und dann sprich mit deinem Partner drüber.
Denn wenn du weißt, wie du deine Libido steigern kannst, wird aus deinem Liebesleben keine langweilige Fahrt mehr – sondern ein Roadtrip voller Spaß, Abenteuer und Leidenschaft.
